Anwendung 1
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 Spektrometrie mit BrilLanCe Detektoren

Abbildung 1:  Fit von Peaks ans Ho-166m Multiplett bei 700-750 keV. Das Spektrum wurde 301s lang gemessen.

Das SODIGAM Programm kennt die physikalische Baseline, die korrekte Peakform sowie die Systematik der Parameter für die modernen BrilLanCe Detektoren. Deshalb können auch stark überlappende Peaks quantitativ ausgewertet werden. In der Abbildung 1 ist die Auflösung mit SODIGAM vom Multiplett um 700-750 keV herum gezeigt. Die verschiedenen Peaks vom Ho-166m sind farbig gezeichnet, die Summe aller Peaks ist die weisse Funktion durch die Histogramm-Daten.
Aus jeder der unabhängig gefitteten Peakflächen kann man die Aktivität für das Nuklid Ho-166m sowie aus allen Flächen das gewichtete Mittel der Aktivität in der Probe berechnen. Das Ergebnis ist im folgenden Bild dargestellt.

Abbildung 2:  Aus den einzelnen Peakflächen berechnete Aktivitäten, 
das gewichtete Mittel der Einzelwerte sowie das ± 2s Band (gestrichelt).
Die Intensitäten der Peaks sind über den Datenpunkten angegeben.

Die aus dem kleinen 3.1% - Peak bei Kanal 520 (Literatur-Energie: 778.8 keV) berechnete Aktivität ist zu niedrig,
die Flächen der 54.0%, 12.2%, 57.8% und 9.8% Peaks werden dagegen sehr konsistent entfaltet.
Der Grund für die Abweichung der Peakfläche vom 5.4% - Peak bei Kanal 450 ist unklar, aus den spektrometrischen Daten ist eine um 44% grössere Peakfläche nicht abzuleiten.

Das SODIGAM Programm kann auch sehr stark überlappende Peaks in komplexen Spektren von BrilLanCe Detektoren quantitativ korrekt entfalten. Die Ergebnisse von sehr kleinen Peaks innerhalb eines Multipletts sind fraglich. 

Anwendung 2  

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