Forschung 2
[Forschung 1] [Forschung 2] [Publikationen 1]

Die Dr. Westmeier GmbH ist seit Jahren in aktuelle Kernforschungsprojekte involviert. Es wird zunehmend klar, dass die Kernenergie eine entscheidende Rolle bei der nachhaltigen Energiebeschaffung und in der Verringerung des von Menschen verursachten Klimawandels spielen muss. Ein großes Hindernis für die Akzeptanz der Kernenergie als Grundlast-Energiequelle ist unter anderem die extreme Langlebigkeit des radioaktiven Abfalls.

In modernen Konzepten der sicheren Primär-Energieversorgung wird eine “dual strata” Technologie favorisiert. In einem intrinsisch sicheren Reaktor der IV. Generation wird ein Brennstoffgemisch aus verschiedenen schweren Elementen (U, Pu, andere) verbrannt. Der Brennstoff ist proliferations-resistent, d.h. er kann nicht zur Herstellung von Nuklearwaffen oder “schmutzigen” Waffen eingesetzt werden. Die Reststoffe nach der Verbrennung werden nach Elementgruppen getrennt und weitgehend wieder zur Produktion neuer Brennelemente verwendet. Einige wenige langlebige und hoch radiotoxische Reststoffe können nicht sinnvoll zu neuen Brennelementen verarbeitet werden, sondern sie fallen als radioaktiver Abfall an.

Eine naheliegende Frage lautet daher : Ist es möglich, diesen radioaktiven Abfall sicher und vollständig zu vernichten oder ihn in kurzlebigen Abfall umzuwandeln? In den letzten Jahren haben Teilchen-Beschleuniger mit sehr hoher Intensität als Antrieb von Spallations-Neutronenquellen wachsende Beachtung gefunden. Die mit solchen Systemen mögliche extrem hohe Neutronendichte könnte zur Transmutation von radioaktivem Abfall eingesetzt werden und somit eine potentielle Lösung vom Abfallproblem bieten.

Somit kann man jetzt die “dual strata”, d.h. zwei parallel ablaufende Wege bei der sicheren, nuklearen Energie-erzeugung, tatsächlich realisieren:
 Auf einem Weg wird in Generation-IV Reaktoren Strom und Wärme erzeugt. Der verbrauchte Brennstoff wird
  nach Elementgruppen getrennt und nach Auffüllen des Brennstoffinventars zu neuen Brennstäben verarbeitet
 Auf dem zweiten Weg werden die nicht im Reaktor verbrennbaren langlebig radioaktiven Abfälle durch
 Transmutation vernichtet

Als Ergebnis des “dual strata” Konzepts kann man die Primärenergieversorgung langfristig und sicher garantieren und gleichzeitig sicherstellen dass:
- kein proliferationsfähiges Nuklear-Material entsteht
- keine langlebigen, radiotoxischen Abfälle entstehen
- kein Reaktor-Risiko besteht
- kein für Millionen von Jahren sicheres Endlager benötigt wird

Die Dr. Westmeier GmbH ist seit mehreren Jahren an entsprechenden Studien beteiligt. Es werden Experimente zur Transmutation von langlebigen radioaktiven Abfallnukliden wie z.B. 129I, 237Np, und 241Am am Labor für Hohe Energien im Joint Institute for Nuclear Research (JINR) in Russland durchgeführt. Spallationsneutronen, die beim Beschuss von Blei mit relativistischen Protonen mit kinetischen Energien im Bereich von 0.5 GeV bis 3.7 GeV produziert wurden, werden zum Beschuss von transmutationsfähigem Material oder von Blankets aus Natur-Uran zur weiteren Erhöhung der Neutronendichte benutzt.

Hier sind einige Publikationen über Forschungsarbeiten der Dr. Westmeier GmbH inclusiv alle über Transmutation. Wenn Sie weitere Informationen über unsere Forschungsarbeiten oder neue Ergebnisse suchen, dann kontaktieren Sie uns...

[Home] [Über uns] [Software] [Hardware] [Anwendung] [Forschung] [Training] [Extra] [Adresse] [Bestellung]

.