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Firmengeschichte der Dr. Westmeier GmbH
1981 Gründung der Einzelfirma
“Dr. Westmeier, Kernspektrometrie – Beratung & Software”
Auftragsentwicklung der Präzisions-Analysensoftware ELEGANT für das europäische Forschungszentrum (IRMM) in Geel
(Belgien). Das Programm kann Spektren von Alpha-Teilchen, Konversionselektronen und Gammas entfalten, wobei man auch Spektren analysieren kann, die CE- und g-Peaks gemischt und überlappend enthalten.
seit 1982
Entwicklung von Programmen zur Präzisionsanalyse von Spektren auf Personal-Computern (PC)
MEDIGAM: schnelle, integrierende Analyse von Ge(Li) und HPGe Spektren GAMMA-W: Präzisionsanalyse von Ge(Li) und HPGe Spektren SODIGAM: Präzisionsanalyse von NaI(Tl) Spektren
seit 1983 ALPS: Präzisionsanalyse von Alphaspektren von Halbleiterdetektoren und Gitterionisationskammern Publikation des Gamma-Katalogs: U. Reus and W. Westmeier, “Catalog of Gamma-Rays from Radioactive Decay”, Atomic Data and
Nuclear Data Tables, Vol. 29, Nos. 1 & 2, 1983
seit 1984 Vertrieb von Detektoren, Vielkanalanalysatoren und anderen Geräten für die nukleare Meßtechnik. Die Firma ist keine Produkt- oder Herstellerbindung eingegangen, sondern sie liefert den Kunden das jeweils am besten geeignete, preiswerte Gerät.
seit 1985
Entwicklung von Spezialsoftwares nach Benutzerdefinitionen und für spezielle Anwendungen.
Publikation des Alpha-Katalogs: “Catalog of Alpha Particles from Radioactive Decay”, Physik Daten / Physics Data
No. 29-1 (1985) Fachinformationszentrum Energie – Physik – Mathematik GmbH, Karlsruhe
seit Mai 1986 Systematische Messungen der Umweltkontamination nach dem Tschernobyl-Unfall. Kostenlose
Messungen an Proben betroffener Bürger in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kernchemie der Philipps-Universität Marburg. Die wichtigsten Erfahrungen und Ergebnisse dieser Messungen wurden in einem Buch
veröffentlicht: D. Molzahn, “Marburg nach Tschernobyl”, Dr. W. Hitzeroth Verlag, Marburg (1987), ISBN: 3-925944-35-4
1987 Aufgabe der Einzelfirma und Gründung der Firma
“Dr. Westmeier, Gesellschaft für Kernspektrometrie mbH”
seit 1988 Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) in Wien
als Experte und Dozent. zu den folgenden Themen: g-Spektrometrie, a-Spektrometrie, Anwendungen nuklearer Methoden und Instrumente, Dosimetrie,
nukleare Sicherheit, statistische Datenanalyse, Qualitätssicherung und –kontrolle, nukleare Elektronik, Strahlungsdetektoren (speziell: Halbleiterdetektoren und Szintillatoren).
seit 1990 Entwicklung von speziellen Meßsystemen z.B. für on-line Anwendungen in
Kernkraftwerken (insbesondere für SIPPING und VOID Analysen), für QC-Messungen an aktivierten Stents, zur Messung vom Transuran-Aktivitätsinventar in verschlossenen Gebinden oder zur a-Spektrometrie an Pulverproben. Die Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit externen Auftraggebern durchgeführt.
seit 1995 Entwicklung von on-line Meßsystemen zur Tauchrohrkontrolle in aktiven Gebinden oder Tanks
seit 1997 Mitarbeit bei der deutschen und internationalen Normungsarbeit im IEC/TC45 WG9 (Radiation
detectors and systems) sowie im deutschen Spiegelgremium DKE/K967 (Mess-, Steuer- und Regelungstechnik im Zusammenhang mit ionisierender Strahlung)
seit 1999 Auftragsforschung zur Transmutation langlebiger Abfallnuklide durch neutroneninduzierte Kernreaktionen
Entwicklung von Algorithmen
zur quantitativen Auswertung von Kernstrahlungsspektren, die sehr eng an die physikalischen Vorgange bei der Wechselwirkung von Strahlung mit Materie angelehnt sind. Die verbesserten Algorithmen führen zu wesentlich
verbesserten Analysemöglichkeiten: - automatisch korrekte Analyse sehr kleiner g-Peaks auf hohem Untergrund
- Analyse von g-Peaks unterhalb der Nachweisgrenze - Analyse von a-Spektren von Pulverproben und Filtern
seit 2006 Forschungsarbeiten zu spektralen Charakteristika von Szintillationsdetektoren (NaI(Tl) und LaBr3(Ce)). Entwicklung der Peakform- und Untergrund-Beschreibung sowie
seit 2010 Koordinator einer internationalen Kollaboration zur Transmutationsforschung in Dubna (Russland).
Arbeiten zu einer Neuausgabe vom g-Katalog
Die Firma führt seit dem Beginn ihrer Tätigkeit kontinuierlich eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durch. Die thematischen Schwerpunkte dieser
Arbeiten sind:
- Charakteristika und Systematiken in Kernstrahlungsspektren von verschiedenen Detektoren
sowie in TOF-Spektren
- Software (auch kundenspezifische) Entwicklung, insbesondere fürs WINDOWS Betriebssystem
- Daten -sammlung und -evaluation für die g- und a-Kataloge
- Vernichtung von radioaktivem Abfall durch Transmutation
- Messung von Radon in Wohngebäuden
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